Nutzgarten

Keine Karotte ist frischer als die aus dem eigenen Beet – ein Nutzgarten muss her, sei er auch noch so klein. Wir zeigen verschiedene Möglichkeiten und verraten auch, wie Sie die dafür notwendigen Dinge wie Geräte und Komposter geschickt unterbringen. Keine Frage – wer reichlich ernten will, muss etwas dafür tun. Das heisst zunächst, für Licht und Wärme zu sorgen. So sollten Sie Ihren Nutzgarten fern von Schatten spendenden Bäumen und Sträuchern anlegen und nur solche Gemüse- und Obstarten wählen, die unsere klimatischen Bedingungen vertragen. Dann gilt es, den Boden vorzubereiten: In einem sonnigen, gut drainierten, tiefgründigen Beet sind die Wachstumschancen am besten. Hohe Erträge erzielen Sie in der Regel mit heimischen Gemüsen und Früchten, exotische hingegen erfordern intensiven Pflegeaufwand. Für wärmebedürftige Arten empfiehlt sich die Anzucht im Haus oder Frühbeet. Verwenden Sie frühe, mittelfrühe und späte Kultursorten, verteilen sich die Erträge über einen längeren Zeitraum. Frei werdende Plätze lassen sich mit Zwischenkulturen optimal ausnutzen. So können beispielsweise zwischen langsam wachsenden Gemüsen wie Kohl oder Tomaten schnellwüchsige wie Salat, Zwiebeln oder Bohnen ausreifen, bevor sie von ihren Nachbarn beschattet werden. Die einfachste und wirksamste Methode zur Schädlingsbekämpfung ist der Fruchtwechsel.


Ein schöner Rasen für Ihren Garten

Ein schöner Rasen kommt nicht von alleine. Er braucht regelmässig Pflege damit er über viele Jahre Freude bereitet.
In Folge geben wir Ihnen einige wichtige Pflegehinweise.


Der Schnitt
Die ideale Schnitthöhe beträgt 4 - 5 cm. Sobald Ihr Rasen eine Höhe von 6 - 8 cm erreicht hat, kürzen Sie ihn um einen Drittel. Ist Ihr Rasen einmal wesentlich länger, sollten Sie ihn trotzdem nur um einen Drittel zurückschneiden und erst 3 - 4 Tage später auf die gewünschte Höhe schneiden. So verhindern Sie einen gelben Rasen. Der Rasen wird vielfach zu tief geschnitten. Ein zu tief geschnittener Rasen wird im Sommer schneller gelb und es bildet sich mehr Moos!

Das Bewässern
Eine kürzere Trockenperiode übersteht Ihr Rasen ohne Bewässerung. So können Sie beurteilen, ob er wirklich Wasser braucht: Gehen Sie über Ihren Rasen. Richten sich die Gräser auf den Trittstellen nicht wieder auf, muss bewässert werden. Geben Sie pro Mal mindestens 20 l/m2 (= 20 mm im Regenmesser). Nicht bei grosser Hitze wässern, idealerweise morgens oder abends.